Transchel City Reinigung
Hospitalstrasse 2
63450 Hanau

Die Geschichte der Textilreinigung

Die Geburtsstunde der Textilreinigung mit Lösungsmitteln geht auf den Anfang des
19. Jahrhunderts zurück. Die Reichen und Mächtigen wollten schon damals saubere Kleidung tragen. Aber die hochwertigen Stoffe aus Wolle und Seide ließen sich nicht wie Baumwolle oder Leinen einfach waschen. Sie wurden deshalb entweder neu eingefärbt oder man begnügte sich mit einer Fleckenentfernung.

Durch die Überlieferung wird berichtet, dass der wohlgeachtete französische Färber Jolly Belin durch einen Zufall auf die Reinigung mit Lösungsmitteln kam. Sein Lehrling nämlich stieß durch seine Ungeschicklichkeit eine Terpentinöllampe um und das Terpentinöl ergoss sich über einen Uniformrock. Um das gute Stück zu retten tupfte Meister Belin dann den Uniformrock ab und hängte ihn zum Trocknen auf. Nachdem am nächsten Morgen der Uniformrock vom Öl getrocknet war, stellte Meister Belin erstaunt fest, dass der am Vortag durchtränkte Stoff erheblich sauberer war als der Rest der Uniform. Mit dieser Entdeckung kam dem Färbermeister die zündende Idee das ganze Teil in Terpentinöl zu stecken. Für damalige Verhältnisse war das Ergebnis verblüffend: das Garderobenteil war sauber und der Stoff noch genauso glatt wie vorher.

Da das Terpentinöl jedoch sehr übel roch, wurde dieser Nachteil durch den Einsatz von Benzol und später Schwerbenzin behoben. Aber es kamen mit dem Schwerbenzin neue Probleme – Explosionsgefahr. Die damals verfügbaren „Benzinwaschmaschinen“ erlaubten zwar die Reinigung nichtwaschbarer Textilien, verabschiedeten sich aber des öfteren lautstark.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde mit der Einführung der unbrennbaren Lösemittel Trichlorethen und Tetrachlorkohlenstoff, später das Perchlorethylen (Per), ein entscheidender Schritt für die professionelle Textilreinigung getan. Auch die Maschinentechnik wurde stetig verbessert. Das externe Schleudern und an der Luft trocknen entfiel und wurde in die Reinigungsmaschine verlagert. Mit dieser entscheidenden Verbesserung des Verfahrens konnte nun auch ein großer Teil des eingesetzten Lösungsmittels wieder zurück gewonnen werden.

Ein nur kurzes Gastspiel als Lösemittel gab das FCKW. Es wurde ab Anfang der 60er Jahre eingesetzt. Es war sehr schonend zum Textil und konnte schon bei sehr niedrigen Temperaturen getrocknet und zurückgewonnen werden. Nach der Entdeckung der Schädigung der Ozonschicht durch FCKW wurde es Anfang der 90er Jahre verboten.

Da die Forschung nie stehen bleibt, hat sie als Alternative das KWL (Kohlenwasserstoff) als Lösungsmittel kreiert. Es ist in seiner Wirkung ähnlich dem FCKW und die Explosionsgefahr hat man aufgrund der modernsten Maschinentechnologie heute im Griff.

Das „Per“ ist jedoch heute immer noch das verbreitetste Lösungsmittel. Seine Reinigungswirkung ist sehr gut. Die heutigen Reinigungsmaschinen arbeiten in einem geschlossenen System, so dass Lösungsmittelemissionen unter normalen Bedingungen ausgeschlossen sind. Messcomputer und Sensoren überwachen den Trockenvorgang und lassen ein Entladen der Reinigungsmaschine erst zu, wenn die in der Garderobe enthaltenen Lösungsmittelgase den gesetzlichen Grenzwert unterschritten haben. Weitere große umwelttechnische Maßnahmen wie Computerüberwachung der Raumluft, lüftungstechnische Anlagen usw. sorgen heute dafür, dass weder die Mitarbeiter noch Sie als Kunde mit Lösungsmitteln in Kontakt kommen.

Heute

Erst 1981 wurden die Berufe „Wäscher und Plätter“ sowie „Färber und Chemischreiniger“ zum „Textilreiniger“ zusammengeschlossen.

Die Angebotspalette Ihrer Textilreinigung ist heutzutage größer denn je. Service und Umweltschutz werden groß geschrieben.

Heute wird nicht mehr einfach nur gewaschen oder gereinigt. Großwäschereien vermieten Wäsche für Kliniken oder Hotels; Reinigungen kümmern sich um Leder, Teppiche und Heimtextilien; Textilien werden ausgerüstet (z. B. wasserabweisend) usw…

Als Alternative zur Reinigung und zum Waschen gewinnt die Nassreinigung heute an Bedeutung. Darunter versteht man eine höchstschonende Behandlung von Textilien in Wasser. Durch spezielle Verfahren und Hilfsmittel können so auch Textilien mit Wasser behandelt werden, die an sich nicht waschbar sind.

Die SERVICEtime arbeitet mit dem Fachbetrieb TRANSCHEL, denn immer neue Textilien und Stoffkombinationen fordern Erfahrung sowie eine ständige Weiterbildung des Textilreinigers.

Umweltschutz

In den letzten Jahren hat der Umweltschutz ganz allgemein für uns alle beträchtlich an Bedeutung gewonnen. Auch im Bereich der Textilpflege wurden ungeheure Anstrengungen unternommen, um der Umwelt gerecht zu werden und die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen. Viele Reinigungsbetriebe konnten die immensen  Investitionen für die geforderten Maßnahmen nicht aufbringen und haben aufgegeben.

Die Reinigung TRANSCHEL ist ausgerüstet mit modernster Reinigungstechnik. Computer und Mess-Sensoren überwachen das gesamte Reinigungsprogramm und alle Vorgänge, die die Umwelt belasten könnten. Da die Maschine ein in sich geschlossenes System ist, kann kein Lösemittel nach außen dringen. Die gereinigten Textilien werden in diesem System getrocknet und das gesamte Lösemittel wird der Maschine wieder zugeführt. Erst wenn die Lösemittelkonzentration der Textilien unter der vom Gesetzgeber geforderten Wert liegt, kann die Garderobe der Reinigungsmaschine entnommen werden.

Weiterhin wird bei TRANSCHEL der aus den Textilien herausgereinigte Schmutz durch ein aufwendiges geschlossenens System in einen Behälter gepumpt. Dieser Schmutz wird als Restmüll von einer Spezialfirma wieder aufgearbeitet und einer Wiederverwertung zugeführt.

Dies sind einige der wichtigsten Maßnahmen die die Reinigung TRANSCHEL für Ihre Sicherheit getroffen hat. Für spezielle Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Waschen

     

Dieses Symbol gibt an, daß das Kleidungsstück ganz normal in der Maschine gewaschen werden kann, i.d.R. steht die Waschtemperatur auf dem Etikett.

Handwäsche. Die gehört bei höchstens 40 Grad ins Waschbecken. Es gilt: Nicht wringen, nicht reiben.

Behandeln Sie Wäsche mit einem Strich unter dem Waschsymbol mit äußerstem Fingerspitzengefühl, wählen Sie also in der Waschmaschine den Schonwaschgang. Ist der Strich unterbrochen, haben Sie es mit Pflegeleicht-Wäsche zu tun.

Wäsche mit diesem Zeichen darf weder von Hand noch in der Maschine gewaschen werden. Sie muß in die Reinigung.

Chemische Reinigung

   

Der Buchstabe im Symbol gibt an, welches Reinigungsmittel verwendet werden darf. Steht ein A im Kreis, verträgt das Material alle chemischen Mittel.

P bedeutet, daß das Kleidungsstück bei der chemischen Reinigung mit Perchloräthylen behandelt werden darf.

F steht für "flammable". Früher wurde damit angezeigt, daß zum Reinigen Schwerbenzin oder Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW) verwendet werden konnte. Heute kommen stattdessen Kohlenwasserstofflösemittel zum Einsatz, z.B. n-Undecan.Die Reinigung mit diesen Mitteln gilt als besonders schonend.

Das Kleidungsstück darf auf keinen Fall chemisch gereinigt werden. Waschbar ist es allerdings nur, wenn es eines der einschlägigen Waschsymbole aufweist.

Trocknen

         

Das Kleidungsstück kann problemlos mit Chlor gebleicht werden.

Dieses Kleidungsstück verträgt keine Chlorbleiche.

Das Wäschestück kann im Trockner getrocknet werden.

Das Wäschestück darf nicht im Trockner getrocknet werden.

Wäsche mit diesem Zeichen bitte nach kurzem Schleudern zum Trocknen auf die Leine hängen.

Wäsche mit diesem Zeichen sollte zum Trocknen hingelegt werden.

Bügeln

     

Ein Bügeleisen auf dem Etikett bedeutet, daß das Kleidungsstück nicht nur gebügelt, sondern auch warm gemangelt werden darf. Die Punkte geben die Bügeltemperatur an. Drei entsprechen einer Temperatur von ca. 200 Grad, wie sie für Baumwolle und Leinen benötigt wird.

Zwei Punkte auf dem Bügeleisen entsprechen einer Temperatur von 150 Grad.

Ein Punkt oder ungefähr 110 Grad reichen für Seide und Nylon für das Bügeln oder Mangeln vollkommen aus.

Ein Kleidungsstück mit diesem Zeichen darf weder gebügelt noch gemangelt werden.

Der Beruf des Textilreinigers

Seit 1981 gibt es den Ausbildungsberuf „Textilreiniger“. Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre.

Zum Textilreinigerhandwerk gehören folgende Tätigkeiten: Behandlung, Pflege und Veredlung von Textilien und Bekleidung, insbesondere durch Reinigen, Waschen, Detachieren, Bügeln, Pressen, Mangeln, Färben, Ausrüsten.

Wissenswertes über den Schmutz

Schmutz ist eine klar zu definierende Substanz. Er besteht aus zahlreichen Komponenten.

Bestandteile des Schmutzes sind insbesondere:

Eine Einteilung erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Schmutzentfernung

Der komplexe Reinigungsprozeß ist in der Praxis immer ein Verfahren aus Nassreinigung, Reinigung in organischem Lösemittel oder eine Kombination dieser beiden Komponenten.

Ihr Fachbetrieb TRANSCHEL kann das erforderliche Pflegeverfahren für Ihre Garderobe mit den entsprechenden technischen Mitteln erfolgreich einsetzen, Ihren Textilien zuliebe!